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Ja, mir san mit‘m Radl da!

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Ja, mir san mit‘m Radl da!

Daniel Hele (35) ist nicht nur langjähriger Mitarbeiter im WinWorker Vertriebsaußendienst, sondern auch leidenschaftlicher Rennradfahrer. Zurzeit fährt er einen Drahtesel, den er sich mit einem Fahrradleasing finanziert, das von WinWorker sehr gerne unterstützt wird.

Wobei „Drahtesel“ wohl kaum die richtige Bezeichnung für ein Zweirad ist, das zum Großteil aus Carbon besteht. Schließlich hat sein Straßenrennrad dank eben dieser Leichtbauweise ein Eigengewicht von läppischen 8kg und somit rein gar nichts gemein mit einem behäbigen Maultier. Ein solches Rad als „Drahtesel“ zu bezeichnen, wäre ungefähr so, als würde man einen Formel-1-Flitzer als besseres Kettcar titulieren.

Ich bin sehr radbegeistert und mache auch privat immer mal wieder Mehrtagestouren. Ich finde, es ist eine tolle Herausforderung“, so Hele. Und genau so einer Herausforderung möchte er sich auch jetzt wieder stellen. Zum kommenden Vertriebsmeeting im WinWorker Stammhaus in Goch am Niederrhein möchte der in Altusried (Allgäu) ansässige Außendienstmitarbeiter mit dem Rad anreisen.

Ich erwarte drei anstrengende Tage, die mich aber sicherlich mit ganz vielen unschätzbaren Eindrücken der deutschen Natur für meine Mühen belohnen werden. Und so hart für den Körper 10 Stunden im Sattel am Tag auch sein können, für den Geist hat es doch auch immer etwas sehr meditatives. Natürlich ist so eine lange Tour auch immer wieder ein Spiel mit seiner eigenen mentalen Stärke, aber ich mag eben genau diesen Reiz an solch einer Herausforderung – physisch wie psychisch“.

Vorgesehen sind zwei Übernachtungen, so dass die insgesamt fast 630km lange Strecke zu drei gleichen Teilen abgefahren werden kann. Auf Höhe Haberschlacht (Baden-Württemberg), einem kleinen 500-Seelen-Dorf mit alter Winzertradition und Spay (Rheinland-Pfalz), Heimat des Kulturweges Brey-Spay-Jakobsberg und seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten, hat sich Hele die Etappenziele gesetzt, bevor es am Ende des dritten Tages dann die Zieleinfahrt in Goch geben soll.

„Im Vorfeld gebucht habe ich aber nichts. Wo ich unterkomme, darüber mache ich erst am Abend Gedanken. Aber auch das ist ja Teil eines solchen Abenteuers – morgens noch nicht zu wissen, wo und wie man die Nacht verbringt. Meistens findet sich ja immer eine kleine Pension oder was Ähnliches. Und für den Fall, dass ich wirklich gar nichts finden sollte, habe ich immer einen Notbiwak-Schlafsack dabei“.

Neben seinem Notfall-Schlafsack und einem Reparaturset (safety first!), reist Daniel Hele ansonsten doch sehr leicht und bescheiden. Lediglich eine Regenjacke sowie Unterwäsche und ein Wechseltrikot kommen noch in den Rucksack.

Die Route für die Rückfahrt ist übrigens auch schon geplant. Die hat Daniel Hele sich aber dieses Mal nicht selber ausgesucht, sondern richtet sich danach strikten Vorgaben. „Zurück fahre ich mit der Bahn – dafür reichen meine Urlaubstage einfach nicht mehr aus“, so Hele zwinkernd und breit lächelnd.

Wir finden die Herausforderung, die er sich hier selbst gestellt hat, sehr beeindruckend und wünschen ihm alles Gute und viel Spaß auf seiner Tour sowie eine sichere Ankunft hier bei uns in Goch.

Wie die Tour tatsächlich verlief und ob er uns vielleicht das ein oder andere Foto mitgebracht hat, darüber werden wir hier sicherlich berichten.

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