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Das neue Windows 11 – Was sich mit dem Betriebssystem für Sie ändert

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Die Veröffentlichung von Windows 11 ist seit Anfang Oktober fakt. Dabei hieß es noch 2015, dass Windows 10 das letzte Betriebssystem sein und als Service ständig weiterentwickelt werden soll. Was ändert sich mit Windows 11? Welche Voraussetzungen müssen Rechner für das neue System erfüllen? Für wen ist das Update gedacht? Und lohnen sich auch für Handwerksbetriebe eventuell nötige Investitionen, um mit dem neuesten Produkt aus dem Hause Microsoft arbeiten zu können?

Die wohl auffälligste Änderung dürfte die nun zentrierte Taskleiste sein. Das erinnert doch schon sehr (und wohl nicht ganz zufällig) an die so häufig hochgelobte Optik von Apple, dem direkten Konkurrenten aus Kalifornien. Allerdings können Nostalgiker über die Taskleisteneinstellungen alle angehefteten Icons wie gewohnt linksbündig darstellen lassen. Im Gegensatz zu den Vorgängern erlaubt Windows 11 seinen Usern nun aber nicht mehr, die Taskleiste frei an einen beliebigen Bildschirmrand zu platzieren.
Das Startmenü verzichtet mittlerweile komplett auf das Kachelsystem, das mit Windows 8 Einzug gehalten hat. Nun werden die wichtigsten Apps im oberen Bereich angepinnt. Welche das sind, kann der User frei entscheiden. Die Auswahl aller Apps steht alphabetisch zur Verfügung. Ein Stapeln mehrerer Apps übereinander, um sich zum Beispiel selber kleine Gruppen anzulegen, ist leider nicht möglich. Das sogenannte „zweite Startmenü“ steht per Rechtsklick auf das Windows-Symbol immer noch zur Verfügung.

Auch bei der gleichzeitigen Darstellung von mehreren offenen Fenstern hat sich etwas getan. Der User kann sich nun bis zu vier Fenstern gleichzeitig in vorgegebenen Rastern anzeigen lassen. Außerdem können jetzt auch mehrere verschiedene Desktops parallel betrieben werden, zwischen denen jederzeit frei hin und her gewechselt werden kann. Damit ist Multitasking auf einem ganz neuen Niveau möglich; es birgt aber auch die Gefahr, sich in zu vielen Möglichkeiten zu verlieren. Alles in allem wirkt Windows 11 auf den ersten Blick sehr rund, gut strukturiert und durchdacht.

Mehr Entertainment, höhere Anforderungen
Microsoft scheint vor allem im Bereich Entertainment groß punkten zu wollen. Schnelleres und stabileres WLAN, geringere Lade- und somit auch Wartezeiten und eine sofortige Bereitschaft aus dem Ruhezustand (Instant Wake) sind nur drei der vielen großen Stärken, mit denen Microsoft nicht müde wird, sein neuestes Betriebssystem anzupreisen. Allerdings benötigt es auch ein entsprechend starkes Hardware-Fundament. Unter den generell sehr hohen Anforderungen scheint es vor allem problematisch zu sein, einen passenden Hauptprozessor zu finden. Zudem benötigt Windows 11 eine aktive Internetverbindung und ein Microsoft-Konto. Außerdem ist Windows 11 ein 64-Bit-Betriebssystem, das auch mehr Arbeitsspeicher (min. 4 GB) benötigt.

Alles in allem wundert es also kaum, dass Millionen von Rechnern an den Hardwareanforderungen von Windows 11 scheitern. Dies stellte eine Studie der Firma Lansweeper bei der Untersuchung auf Windows-11-Tauglichkeit fest (https://www.lansweeper.com/itam/is-your-business-ready-for-windows-11/).

Wer braucht Windows 11?
Aber an wen richtet sich das neue Betriebssystem? Wer kann aus dem scheinbaren Power-Haus den größten Nutzen ziehen? Sicherheitsbewusste User werden sich für die Anmeldung mithilfe von biometrischen Daten (z. B. Face-ID oder Fingerabdruck-Scan) begeistern. Intuitives Navigieren durch verschiedene Desktops und Anwendungen wird vor allem den Multitaskern entgegenkommen. Verbesserte Ladezeiten und schnelleres WLAN sowie die optimierte Konnektivität zu Peripheriegeräten richtet sich klar an Liebhaber von Home-Entertainment.

Aber brauchen Sie als Handwerker Windows 11? Wird es zum nächsten Must-Have für Ihr Büro oder können Sie vorerst darauf verzichtet? Sollte bei Ihnen bereits ein Rechner vorhanden sein, der tatsächlich die zugegeben hohen Systemanforderungen (https://www.microsoft.com/de-de/windows/windows-11-specifications) erfüllt, spricht nichts dagegen, auf Windows 11 upzudaten. Vor allem, solange es noch kostenfrei möglich ist. Sollten Sie ein besonderes Programm im Einsatz haben, das unabdingbar ist, sollte beim Hersteller geklärt werden, ob die Software auch mit dem neuen Betriebssystem kompatibel ist – so wie zum Beispiel die Branchensoftware von WinWorker. Es wurden bereits zahlreiche Tests zur Funktionalität der WinWorker Software unter Windows 11 durchgeführt – alle endeten positiv.
Müssten Sie aber horrende finanzielle Investitionen (z. B. die Anschaffung eines leistungsstarken Rechners) tätigen, nur um mit dem neuesten Betriebssystem zu arbeiten, sollten Sie diesen Schritt sicherlich nochmal überdenken. Solange Ihre wichtigsten Programme stabil und fehlerfrei laufen und mit der Gewissheit im Hinterkopf, dass Microsoft selbst Windows 10 noch bis mindestens 2025 unterstützt (https://docs.microsoft.com/de-de/lifecycle/products/windows-10-home-and-pro), ist ein überteuerter und überhasteter Wechsel nicht notwendig.

Aber egal, wie Ihre Entscheidung ausfällt, auf eins ist und bleibt verlass: Windows und WinWorker gehen sicher Hand in Hand.

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