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Ausbildung gegen Fachkräftemangel

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Sind auch Sie vom Fachkräftemangel betroffen? Suchen Sie händeringend fähige Mitarbeiter? Sie sind nicht allein: Der Mangel an Fachkräften bremst schon jetzt nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung von vielen Unternehmen aus, sondern bedeutet auch ein Hindernis für die Digitalisierung. Zeitgleich wird das Problem in Zukunft wohl nicht besser werden – denn es wird aktuell weniger ausgebildet. Deswegen ist es wichtiger denn je, aktiv dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken!

Die Corona-Krise hat starke Auswirkungen auf Auszubildende und Berufsanfänger gehabt. Laut Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat mehr als jedes vierte ausbildende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weniger neue Azubis eingestellt als in den eigenen Planungen vorgesehen. In Zahlen bedeutet das für 2020 fast 9 Prozent weniger abgeschlossene Ausbildungsverträge als im Vorjahr – das sind minus 50.000 Auszubildende! Diese Entwicklung ist jedoch leicht erklärbar: Eine vernünftige Ausbildung während Corona zu garantieren ist tatsächlich für alle Beteiligten eine Herausforderung. Aber jeder fehlende Azubi bedeutet auch zukünftig eine fehlende Fachkraft!

 

Fachkräftemangel bremst Betriebe aus
Viele Unternehmer befürchten, dass sich ihre Handwerksbetriebe aufgrund fehlender Fachkräfte nicht weiterentwickeln können. Das
KfW-ifo-Fachkräftebarometer vom Juni 2021 zeigt, dass 25,5% der Betriebe des Bauhauptgewerbes und insgesamt 24,1% der KMU ihre Geschäftstätigkeit durch das Fehlen von geeignetem Personal gefährdet sehen. Für rund 40 % aller Unternehmen stellt sich mit dem Fachkräftemangel ein weiteres Problem: ohne das richtige Personal fehlt das nötigen Know-how für die Digitalisierung. Die Digitalisierung wiederum soll die Unternehmen zukunftsfähig machen und auf dem Markt stärken. 

Der Mangel schränkt Sie als Handwerker also doppelt ein –ohne geeignete Mitarbeiter können Sie bestimmte Projekte erst gar nicht annehmen und Ihren Betriebe nicht digital weiterentwickeln.


Ausbildung als Weg aus der Krise
Für mittelständische Unternehmen gehört die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte inzwischen zu den schwierigsten Herausforderungen überhaupt. Sollten Sie keine Profis auf dem Markt finden, dürfen Sie aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Eine mögliche Lösung: bilden Sie die Fachkräfte von morgen einfach selbst aus! Zwar gibt es auch hier viele Unwägbarkeiten, aber die Mühen lohnen sich. Denn so können Sie Ihre Azubis genau nach Ihren Wünschen anlernen, damit diese später perfekt die Anforderungen erfüllen, die Sie an Ihre Fachkräfte stellen. Zudem verfügen die heutigen Azubis in der Regel bereits über digitale Kenntnisse und können Sie sogar bei diesem Thema unterstützen. Gerade im Bereich Social Media werden Sie bestimmt von der Erfahrung der jungen Menschen profitieren können.

Ist Ihr Unternehmen attraktiv für Azubis?

Nehmen Sie die Herausforderung an!

Die Ausbildung des Nachwuchses war schon immer ein wichtiger Bestandteil des Handwerks. Auch – oder gerade – in schwierigen Zeiten sollten Sie trotz etwaiger Unsicherheiten Ihr Engagement hier nicht zurückfahren. Sorgen Sie für die Zukunft vor, übernehmen Sie Verantwortung und bilden Sie aus. So leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag gegen den Fachkräftemangel!


Sie wollen offene Stellen eintragen? Dann nutzen Sie zum Beispiel das Lehrstellen-Radar: www.handwerk.de/infos-fur-betriebe/lehrstelle-eintragen

Staatliche Zuschüsse

Sind Sie als Handwerker von der Corona-Pandemie betroffen, bilden aber weiterhin den eigenen Nachwuchs aus? Dann kann die Bundesagentur für Arbeit
Sie vielleicht mit der „Ausbildungsprämie (plus)“ unterstützen, sofern der Ausbildungsbeginn im Zeitraum 1. Juni 2021 bis 15. Februar 2022 liegt.
Überprüfen Sie, ob Sie Ausbildungsprämien erhalten können: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Sichern Sie sich unsere kostenlose Checkliste!

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